Rezension Workshop Blitzlichfotografie

Nach einigen vielen geblitzen Bildern und einer gewissen „Es fehlt den Bildern Was“-Unzufriedenheit buchte ich den den Workshop „Licht 2: Blitzlicht gekonnt einsetzen“. Der Theorie aus Buechern, Blogeintraegen und Versuchen sollte sich nun auch ein praktischer „Ausbildungsteil“ anschliessen.

Um das Fazit vorweg zu nehmen – jede Sekunde war es wert dabei gewesen zu sein. Der Referent Andreas Martin brennt fr seinen Beruf Fotografie. Und nicht nur fachlich war das klasse, sondern auch didaktisch. Der rote Faden ging nie verloren. Dass On-Top noch ein Modell gebucht war – das hatte ich nicht erwartet. Also – jederzeit gerne wieder zu einem anderen Thema.

Kurzagenda:

  • Vorstellungsrunde
  • Etwas Equipmentkunde und Hinweise auf Qualitaetsmerkmale
  • Etwas Theorie
  • Viel Indoorpraxis (100% Blitz)
  • Outdoopraxis (Mischlicht, AL und Blitz)

Gluecklicherweise waren alle Teilnehmer auf einem nahezu gleichen Level, was den Workshop fluessig durchlaufen lies. Andreas setzte hier einen sehr pragmatischen Ansatz, ohne Fachchinesisch oder anderen mystischen Begriffe. Kein Wort von Dingen wie Schwarzschuss, Split-Light, Hair-Light, Rembrandtlicht oder Blitzkompass. Klar wurden diese Dinge behandelt – aber nicht so benannt. Anhand von praktischen Uebungen und Hinweisen auf die Bildwirkung wurde bei kleinen „Bildbesprechungen“ anhand des Kameradisplays die Wirkung der unterschiedlichen Lichtrichtungen, Lichtformern und Lichtintensitten erarbeitet/analysiert.

Das ist dann schon was anderes als: „Wenn Sie das Folgende verstehen koennen, dann haben Sie eines der schwierigsten Konzepte der Blitz-Fotografie gemeistert: Steuern Sie das Umgebungslicht mit dem Verschluss. Steuern Sie die Blitz-Belichtung mit der Blende.“ (aus „Das Canon-Speedlites Handbuch“ – Syl Arena)

Die folgenden Bilder entstanden waehrend des Workshops. Keine perfekten Bilder/Portraits, da hier der Workshop technisch ausgelegt war. Man haette einfach etwas mehr Zeit mit dem Modell verbringen sollen – aber irgendwann wollten Modell und Referent ja auch mal Feierabend haben.

Noch ein dickes Dankeschoen an das Modell Janine, welche sich geduldig den acht Workshopteilnehmern stellte – was sicher nicht immer leicht war.