Zimmerbrand – Schicksal vs. Faszination

Vor ein paar Tagen gab es in Stuttgart-Möhringen für eine Familie ein kleiner Schicksalsschlag. Die Wohnung fing Feuer und brannte innerhalb kurzer Zeit ziemlich kräftig. Die Nachrichten- und Medienagentur 7aktuell berichtete noch in der gleichen Nacht – ein Tag später stand auch ein Bericht bereits im Online-Regional-Teil der Bild-Zeitung.

Als aller aller erstes mein Mitgefühl an die Familie, die ein Teil Ihres Lebens in Flammen aufgehen sehen mussten. Dann auch ein dickes Lob an die Stuttgarter Feuerwehr. Gefühlt sofort am Brandort und 20 min. später war auch das Feuer schon gelöscht.

Warum nun dieser Blogeintrag. Zum einen hat man es nicht jeden Tag, dass quasi in der Nachbarschaft ein Feuer ausbricht. Dann wiederum ist der Mensch schon immer fasziniert vom Feuer. Und als Hobbyknipser ist das Spiel aus Kontrasten und Farben natürlich eine Einladung die Kamera zu zücken und Bilder zu machen.
Wie ich in meinem Beitrag zur „Die beste Kamera für die Streetfotografie“ schon sagte – die beste Kamera ist die, die dabei ist. Ergänzen müsste man vielleicht noch, dass auch der Akku geladen sein sollte und der Speicherchip noch etwas Platz hat 😎 .

Genug gequatscht – ein paar Bilder:
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Die beste Kamera für Streetfotografie…

Was habe ich schon alles über Fotoequipment für Streetfotografie gelesen. Möglichst kleine, unauffällige und schnellauslösende Kamera, klasse Weitwinkelobjektiv usw. usw. – ALLES KÄSE!!! Nur die Kamera, die man einsatzbereit dabei hat – nur so eine Kamera ist die Beste schlechthin.
Sicher haben die Jungs recht – aus technischer Sicht zumindest. Klein, schnell, super Bilder – alles dies hat seine Berechtigung. Aber was nützt es, wenn diese daheim auf dem Schreibtisch liegt?

So ist dies mir passiert – eigentlich wollte ich einen Kumpel besuchen. Beim Aussteigen aus der U-Bahn stehe ich dann vor dieser Treppe… – schönes Licht, kein Mensch weit und breit und KEINE Kamera dabei. Also Handy raus.

Haltestelle in Stuttgart - aufsteigende Treppe
Keine 200 Meter weiter die Straße lang – eingelassen in ein etwas heruntergekommenes Industriegebäude – eine Eventlocation im Stile der 70er-Jahre. VW-Strandbuggy, Plastikmöbel, Discokugel und Bonanzarad… Und? Immer noch keine Kamera dabei. Also Handy raus.

70ths-Eventlocation

Ein paar Tage später. Mal schnell NUR ein paar Einkäufe. Also rein in die Tiefgarage, das Auto abgestellt und was steht da? Ein VW-Samba – wirklich schön gerichtet, poliert – einfach schön. Und? Verdammt. Schon wieder die Kamera nicht dabei. Da tröstet es auch nicht, dass der VW-Bus in eine Ecke gedrückt geparkt eigentlich nicht wirklich in Szene zu setzen ist. Also muss das Handy wieder herhalten.

VW-Samba - Bulli - T1

Mein Fazit: Die hypergeile Vollformatkamera in der Größe einer Briefmarke, bestückt mit einem Zeisobjektiv mit der Lichtstärke 1.2 mit einer Auflösung von 100 Megapixels… – alles Mist, wenn man das Ding nicht dabei hat. Also – was bleibt: DIE beste Kamera für Streetfotografie ist die Kamera, die man dabei hat. Notfalls auch das Handy vom Discounter. 😎
Just my two cents.

Spaziergang in Stuttgart – Betreten der Baustelle

Kennt Ihr das? Ein Schild – tausendfach schon gesehen. Man läuft vorbei, hat das Gefühl etwas stimmt nicht und haut die „Bremse“ rein. Irgendwas stimmt da doch nicht. Oder?

Da steht im Vorgarten ein Baustellenschild – eigentlich nichts ungewöhnliches. Aber… – vielleicht doch mal genauer lesen was da steht: „Betreten der Baustelle nur für Kinder! Erwachsene ohne Begleitung von Kindern haben keinen Zutritt!“

Da soll doch mal einer sagen, dass Stuttgart nicht kinderfreundlich wäre.

Kein Zutritt auf der Baustelle in Stuttgart f�r Erwachsene ohne Begleitung von Kindern
Kein Zutritt auf der Baustelle in Stuttgart für Erwachsene ohne Begleitung von Kindern