Abschiedskonzert der Fun-Punk-Band „Parkhaus“

Ich hatte mich ja in dem Artikel „Konzertfotografie – Theorie und Praxis am Beispiel eines Clubkonzerts“ schon mal über den „Tipp – Fotografier doch einfach bei einer befreundeten Band im Club“ geschrieben. Es geht noch schlimmer… – um genauer zu sein – es geht noch dunkler…

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Die Fun-Punk-Band „Parkhaus“ hatte letzten Samstag Ihr offizielles Abschiedskonzert (kein Revival ohne Abschied 😉  ) hier in Stuttgart. Also nix wie hin und natürlich auch die Kamera mitgenommen.

Meine Erkenntnisse:

  • Punks bewegen sich schneller als Hardrocker
  • Die Bühnenbeleuchtung geht noch düsterer
  • Splitlight macht einen Weißabgleich zum Horror – oben sonnenverbrannter Marsmensch mit Bauchnabel und Beine in kaltweißer Suppe bis hin zum Schlagzeuger im schwarzen Loch 🙂
  • Besucher eines Punkkonzertes haben einen „eigenen Tanzstil“

Was hieß dies für die Kamera? Erst mal die ISO auf 3200, die Belichtung dann so bei ca. 1/120 und die Blende zwischen f1,4 und f2 aufgerissen. Das mit dem Fokuspunkt ist dann so eine Sache – Fokus auf die Augen, dann abdrücken, wenn man glaubt, dass der Sänger ungefähr wieder da steht wo man zuvor den Fokuspunkt abgenommen hat. Und in meinem Fall hatte ich Glück, dass drei Konzertbesucher mich gegen die Pogotänzer abgeschirmt hatten. Danke Euch – war sicher nicht Eure Absicht – hat aber super funktioniert.

Aber genug gesabbelt – ein paar Bilder:

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Ach noch was – die Zugabe war geil. Ein Punkstück acapella mit Akustikgitarre/-bass und Geige war für mich ein absolutes Novum.

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Konzertfotografie – Theorie und Praxis am Beispiel eines Clubkonzerts

Sucht man im Internet nach dem Thema Konzertfotorgafie, so findet man Hinweise zur Bildgestaltung und auch ein paar organisatorische und technische Hinweise. Dies habe auch ich getan, als die Jungs von H-Rocks mich baten ein paar Bilder bei einem Live-Konzert zu „schießen“. Ich wollte ja etwas vorbereitet sein.

H-Rocks in concert

Ein paar willkührliche/unvollständige Linkliste zum Thema:

 

Die Theorie:

  • Die Kamera muss high-ISO-fähig sein, also bei ISO 800, 1600, 3200 nicht nur bunten Rauschsalat liefern.
  • Bei Belichtungen länger 1/125 sec. kämpft man mit Bewegungsunschärfe
  • Lichtstarke Objektive mit Offenblende von min. 2.8 verwenden
  • Serienbildfunktion nutzen
  • Wenn möglich Aufnahmen im RAW-Format
  • Automatischer Weißabgleich
  • Man sollte seine Kamera blind beherrschen.
  • Bei großen (professionellen) Konzerten geht nichts ohne Akreditierung
  • Man kann ja aber auch in kleinen Clubs „üben“
  • three songs – no flash
  • Nutzung eines Stativs bzw. Einbeinstativs

 

Die Praxis:

Soweit eigentlich klar und einleuchtend. Aber nun zur Praxis bzw. meine Erfahrung mit dem oben erwähnten Club-Konzert.

  • Die Bühne ist ebenerdig, der Schlagzeuger hat kein Podest, die restliche Band steht davor und verdeckt die Rhythmusmaschine.
  • Der Bühnenbereich ist vorne links und rechts zu je einem Drittel durch eine Sitzgruppe begrenzt mit hohen stylischen Abgrenzungen zu den anderen Sitzgruppen, das mittlere Drittel dient als „Guckloch“ auf die Bühne.
  • Der Club ist im mittleren Drittel gefühlt gerade mal drei Meter breit, dafür aber gefühlte 30 Meter tief.
  • Der jedem Zuhöhrer zur Verfügung stehende Platz besteht aus der Grundfläche auf der er steht und der Abstand definiert sich aus dem Bierbauch-Rücken-Abstand mal der Schulterbreite. Also so, dass keiner umfallen kann.
  • Die Bühnenbeleuchtung besteht aus einem Balken mit vier hypernervösen LED-Leuchten, die wild bei jedem Drumkick oder tiefen Gitarrenriff die Farben im Millisekundentakt durchwechseln. Die Beleuchtung kommt von links, so dass der Gittarist in der heftigsten Mittagssonne, der Sänger im Mondschein und der Bassist auf der Rückseite des Mondes steht.
    Abwechselnd bekommt man da den Bildlook zwischen Sonnenbrand, „mir ist kotzübel“ und Leichenblässe wählen.

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Das mit dem kleinen Zoomobjektiv habe schon gleich beim Soundcheck geerdet. Während des Konzertes kamen zwei Festbrennweiten (24mm 2.8 und 50mm 1.4) zum Einsatz. An der Crop-Kamera war das bereits richtig nah dran, um nicht zu sagen teilweise schon (viel) zu nah. ISO stand entweder auf 800 oder 1600 und dann waren Belichtungszeiten von nur 1/60 sec. oder 1/125 sec. bei Blenden zw. 1.4 und 2.8 möglich.
Jetzt sollte man sich nochmals den Raum vor das innere Auge holen. Fotografiert wurde also direkt vom Bühnenrand aus bzw. von einer seitlichen Position auf der Bühne. Die geplante Totale wurde geopfert. Man wäre nie wieder von der Mitte des Raumes an den Bühnenrand vorgekommen – mal davon abgesehen, dass man über-Kopf hätte fotografieren müssen. Wie war das mit der Belichtungszeit und dann freihand??? 😎
Jetzt steht man direkt vor der Bühne. Der Sänger ist ca. 1,50m von der Linse entfernt. Daraus ergibt sich (laut DOF-Rechner) bei meiner Kamera eine Schärfentiefe von 42cm (bei 24mm 2.8) bzw. 5cm (bei 50mm 1.4). Ups, würg… Nasenspitze scharf, der Rest versinkt in einem „wunderschönen Bokeh“ – oder auf deutsch – in der Unschärfe. Und dabei hat man noch nicht mal das Bild verzittert.

Nach ersten Versuchen mit Blenden- und Zeitautomatik habe ich dann auf „M“ umgeschaltet und die drei Parameter Zeit, Blende und ISO fixiert. Pfeif auf die Automatiken. Diese waren genauso schlecht wie eine fixe Einstellung. Meine Kamera macht angeblich ca. 5 Bilder pro Sekunde. Ungelogen: Den Auslöser eine Sekunde gedrückt halten und man hat fünf gleiche Bilder mit gleichem Inhalt – jedes einzelne aber mit einem anderen Farbstich. (Da war was – das mit dem nervöse Flackerlicht und den Lichtabfall quer über die Bühne.) Andy Warhol hätte seine Freude gehabt.

 

Mein Fazit:

  • Die allgemeinen Hinweise (s.o.) haben Ihre Berechtigung.
  • Die Realität ist brutaler als man erst glauben möchte. An vielen Stellschrauben ist einfach nicht zu drehen.
  • Habe einfach Spaß dabei, vergiss nicht die Musik aufzusaugen und nimm einfach ein paar viel zu viele Bilder auf. Ausmisten und löschen ist hinterher auf jeden Fall angesagt. Und um das Thema rudimentäre Bildbearbeitung kommt man auch nicht rum.
  • Habe einfach einen genialen Abend.
  • Wenn das Bild vom Aufbau super ist, farbig jedoch an die Regenbogenfahne erinnern, dann ist vielleicht die Schwarz-Weiß-Version Dein Kumpel.
  • Und wenn so gar nix dabei war – die Erfahung bleibt und auch die Erinnerung an einen genialen Abend. Oder?
  • Hut ab vor der Leistung der Profis. Ich hatte einen ganzen Abend Zeit, um ein paar Bilder zu ergattern. Profis müssen dies unter weit größerem Zeitdruck machen und müssen dann auch was verwertbares haben. Den Druck habe ich zumindest mal nicht.

Aber genug geschrieben – sollen ein paar Bilder sprechen…

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Totale Mondfinsternis September 2015

Ende September konnte man eine totale Mondfinsternis erleben. Wer durchgehalten hat und/oder sich den Wecker gestellt hatte, konnte sich an dem Naturschauspiel erfreuen.

Gegen Mitternacht:
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Und dann nochmals um 05:00 Uhr morgends:
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Okay – danach am nchsten Tag zur Arbeit gehen… – das war eine kleine „Herausforderung“.

schneider-personalberatung – Jobs im Bereich Bau

schneider-personalberatung-gmbh

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Hallo zusammen,

ein neues Design und ein aufgeräumter Inhalt für die Seiten der schneider-personalberatung-gmbh Stuttgart sind eigentlich schon längst überfällig. Aber wie es so halt ist – eine Zwischenlösung hält halt doch meist recht lange… Asche über mein Haupt, dass es hier nicht wirklich voran geht. Aber das soll sich 2015 ja noch ändern.

In der Zwischenzeit möchte ich an dieser Stelle speziell eine Seite verlinken, auf der alle derzeit offenen Stellen im Bereich Bau (Hoch-/Tiefbau, Straßenbau, Brückenbau und Tunnelbau) mal zu einer Seite zusammengefasst sind.

Alle aktuell offenen Positionen – auch aus den kaufmännischen und technischen Bereichen – sind in der Stellenbörse zu finden. Sollte keine offene Vakanz auf Ihre Wunschposition zutreffen, so würde sich Frau Scheerer-Gulde und Ihr Team auch gerne über eine spontane Kontaktaufnahme freuen. Eventuell ergibt sich ja was für die Zukunft oder ist einfach auch noch nicht ausgeschrieben.


 

Logo der schneider-personalberatung-gmbh Stuttgart
schneider-personalberatung-gmbh

Die schneider-personalberatung unterstützt Ihre Kunden individuell bei der Personalsuche und -auswahl nach Fach- und Führungskräften und findet auch den Spezialisten für Ihr Unternehmen.

In enger Zusammenarbeit entsteht ein aussagekräftiges Anforderungsprofil bevor es in den Rekrutierungsprozess mittels Direktansprache / Executive Search, verschiedenen Stellenmärkten/Jobbörsen, Anzeigen in Fachpublikationen und Bewerberdatenbanken geht. Einen ganz großen Stellenwert hat das über Jahre gewachsene Netzwerk persönlicher Kontakte aus unterschiedlichen Branchen und Berufsgruppen.

H-Rocks – ein genialer rockiger Abend

@H-Rocks – ich habe Eurer Konzert genossen. Richtig Druck, eine gute Mischung der Titel – richtig gut rüber gebracht. Der Sound und die Lautstärke waren ebenfalls perfekt. Wenn man genau hinhört, so erkennt man wer von Euch seine Präferenzen eher im Bereich Pink Floyd hat oder sich eher an den Sex Pistols orientiert. Aber egal – am Schluss zählt was in Summe rüber kommt. Und das war geil.

Dass ich an dem Abend auch noch meine Kamera auspacken konnte, war für mich natürlich ein super Ding. Beide Hobbys miteinander verbunden – geile Mucke und fotografieren.

Konzertfotografie ist dann doch nochmal was anderes. Kein Licht bzw. zu wenig davon. Dann alles in schreiend bunten Farben und zwar so, dass man vom grünen Marsmenschen bis zum diabolischen Mallorca-Urlauber in krebsrot alles auf der Speicherkarte hat. 🙂 Jede Sekunde eine andere Lichtsituation und keiner bleibt ruhig stehen. Okay das sollt Ihr ja auch nicht, sondern die Bude muss rocken.

Ein paar Aufnahmen vom Abend:

Gruppenaufnahme s/w Band H-RocksH-Rocks - Gitarre und Gesang H-Rocks - Jules in Action H-Rocks - Drummer H-Rocks - Detailaufnahme Gitarre Hosentr�ger mal anders H-Rocks - Rocker trinken alkoholfreies Bier und Wasser

Anmerkung zu Wunsch nach Mehrbenutzerfähigkeit in Lightroom – Limitierung SQLite

Hallo zusammen,

Gunther von gwegner.de hat einen Blogeintrag über das anstehende Lightroom 6 berichtet und hier von den Neuerungen – aber auch von der Nicht-Kommenden-Wunsch-Funktionalität „Mehrbenutzerfähigkeit“. Ich habe dies mit Interesse gelesen, aber irgendwas hat mich da irritiert. Zum einen die Unschärfe im Begriff „transaktionssicher“ und dann das Thema „großer Umbau“ haben doch selbst nach einer Nacht noch im Kopf ihre Kreise gezogen und mich zu diesen theoretischen Überlegungen überredet – just my two cents.
@Gunther – Dieser Beitrag ist nicht als Kritik gemeint, sondern wirklich eher als ein Aufsatz zu einem theoretischen Ansatz.

Kurz zu meiner Person:
Nein – ich kenne Lightroom nicht, sondern setze XNViewMP für mein Hobby und der Bildverwaltung ein. Ja – ich meine etwas Ahnung von Programmierung und speziell Datenbankprogrammierung zu haben. 😎

Vielleicht mal folgende Punkte:

  1. Tansaktionssicherheit
  2. Umbau von SQLite auf eine „große“ Datenbank (kleine Lösung mit Kompromissen)
  3. Konzeption und Grundüberlegungen zu einer großen Lösung für die Bildverarbeitung im Netzwerk mit mehreren Benutzern

Transaktionssicherheit

Hier möchte ich auf Wikipedia zum Thema Transaktionssicherheit verweisen. Grob zusammengefasst ist es aus Sicht einer Datenbank kein Problem das Taggen so zu realisieren, dass sich zwei Benutzer nicht in die Quere kommen. SQLite ist meines Wissens (bitte korrigieren, wenn ich mich irren sollte) nicht als Multiuser-Datenbank-Engine konzipiert. Wahrscheinlich ist es dies was Gunther damit meinte. Auch das bekannte Access gehört in diese Kategorie. Man bekommt das zwar hin, dass mehrere User auf eine Datenbank zugreifen können, aber dies ist mit Kompromissen bzgl. Performance und Betriebssicherheit verbunden.

Kleine Lösung – Umbau auf eine „große“ Datenbank wie bspw. MS-SQL, Oracle, DB2 oder MySQL etc.

Unter der Voraussetzung, dass Lightroom ordentlich programmiert ist – sprich in Modulen gekapselt, so wie in einzelne Schichten aufgeteilt und abstrahiert ist, so sollte es ein leichtes sein, die SQLite-Datenbank gegen ein anderes Produkt auszutauschen. Ansonsten stimmt schon das Design und die Umsetzung nicht.
Okay – es gibt immer das Argument der historischen Entscheidungen und der gewachsenen Software. Aber irgendwann kommt der Punkt, wo auch dieses Kapitel angegangen werden muss!

Damit wäre erst mal nichts weiteres gewonnen, als dass das Thema „mehrere User arbeiten in einer Datenbank an einem Datenbestand“ sauber gelöst wurde. Dies stellt zumindest die Grundlage dar. Die Probleme um die Ablage der Bilder auf der Festplatte, dass nicht alle Rechner auf diese Freigabe mit den gleichen Zugriffsnamen (Laufwerksbuchstaben etc.) zugreifen, wäre noch irgendwie in den Griff zu bekommen – bspw. mittels eines NAS mit einem gemeinsamen Share. Das physikalische Verschieben der Dateien würde aber dennoch zu Problemen führen, da das Programm auf Rechner 1 nicht zwangsläufig das mitbekommen würde, was Rechner 2 macht. Somit wäre ein zyklischer Abgleich auf Festplattenebene notwendig. Die Performance wäre damit wieder im Keller.
Was das Thema Bilder über das Netzwerk betrifft, so müsste man rechnen, ob ein 1 GBit- oder 10 GBit-Netzwerk sich flüssig anfühlt, wenn laufend 50 MB-Dateien übers Netz fließen und man übers Netzwerk dann die Entwicklung vornehmen würde. ABER jetzt fängt wieder das „Multiuserproblem“ an. Mehrere User bearbeiten das gleiche Bild auf dem Share? Das wird Probleme machen und am Ende ist vermutlich die Bilddatei kaputt. Unwahrscheinlich? Benutzer bekommen ALLES hin – auch das unwahrscheinliche in einer Mikrosekunde das Gleiche machen zu wollen – ich schwöre!

Diese „kleine Lösung“ würde also nur den Komfort bringen, das Katalogisieren und Verschlagworten der Bilder multiuserfähig zu machen. Okay – nach einem heftigen Tag mit mehreren hundert oder tausenden Bildern, wäre eine parallele Verschlagwortung und Bewertung schon mal ein Wort. Man würde sich diesen Vorteil aber mit einer reduzierten Betriebssicherheit erkaufen. Das mag mit zwei Usern dem Schlage „wir sitzen uns gegenüber und wissen was wir tun und haben die Aufgaben gut aufgeteilt“ funktionieren – spätestens aber in einem professionellem Team und Umfeld wäre das aber nichts.

Große Lösung – 3-Tier-Architektur – theoretische Überlegungen

Damit wären wir dann bei der nächsten Ausbaustufe, welche ein komplettes Umkrempeln der Software zur Folge hätte. Notwendig wäre zum einen die Datenbankengine. Dann wäre da noch das Middle-Tier, welches sich als Mittler zwischen Client, Server und Festplatte eingliedern würde.
Der Client des Users würde sich also „nur“ noch auf die Bedienung konzentrieren und würde alle Schritte an das Middle-Tier weiterreichen. Diese würde sich um die Datenbankanbindung und die Dateiablage kümmern und zentral verwalten. Die Bildbearbeitung wäre dann auch auf das Middle-Tier ausgelagert, was es wiederum ermöglichen würde schwache Clients wie Handy und Tables als reales Frontend zu benutzern. Auch könnte man dann entsprechende Hardware zentralisieren. Also eine klassischer Client-Server-Architektur.

Um zusätzlich Performance zu gewinnen, müsste man dann bei einem lokalen gut ausgestatteten PC dann noch eine Replikation einführen. Der User checkt quasi das Bild aus und sperrt es gegen die anderen Benutzer. Das Bild wird repliziert vom Middle-Tier zum PC. Es findet eine lokale Bearbeitung statt und wird anschließend wieder auf dem Server eingecheckt. Die andere Variante wäre, dass quasi nur die Preview vom Server auf den PC synchronisiert wird und die Barbeitung/Entwicklung nur remote funktionieren würde.

Bis auf die Entwicklung eines Bildes müsste es all das schon im Bereich der Medienagenturen geben. Das Verschlagworten der Bilder und das schnelle Wiederfinden, sollte dort ja eigentlich tägliches Brot sein.

Fazit

Mal schnell die Datenbankengine austauschen sollte nicht das Problem darstellen. Wie aber so oft stellt die Anforderung durch den Benutzer nur die Spitze eines Eisberges dar. Unter der Motorhaube ist dann doch etwas mehr zu tun. Ein wirkliches Enterprise-Lightroom ist an für sich nicht das große Thema, aber dennoch schon eine Ecke was anderes (und dann noch Cross-Plattform) als das was sich Otto-Normalverbraucher so vorstellt. Der Hersteller hat schließlich auch einen Ruf zu verlieren. Und mal ehrlich – für EUR 100 – 200.- ist dies auch nicht realisierbar.

Wenn aber mal diese Lösung stehen würde, so wäre diese super skalierbar. Sowohl die Hardware wäre auf jeder Ebene austauschbar und aufrüstbar. Somit wäre auch das Cloudthema wieder frisch aufgeflammt (auch das Arbeiten in der private Cloud). Aber auch auf der Featureseite würden sich dann weitere Optionen ergeben. Anbindung an ein Dokumentenmanagmentsystem, um z.B. revisionssicher die Urheberschaft nachweisen zu können. Oder einfach ein Model-/Propertyrelease scannen und in der Datenbank hinterlegen. Das dann mit der Bilderserie verknüpfen und schon hat man auf Knopfdruck die wichtigsten Daten zusammen. Steht die Datenbank, so wären auch Features möglich, wie wo wurde publiziert, ein Fakturasystem oder sogar die Anbindung an verschiedene Agenturen (z.B. Mikrostock- oder Nachrichtenagenturen). Etc. und usw.

Sollte Adobe dies hier zufällig lesen und aufgrund dieser Beschreibung dies auch umsetzen, so wäre ein Danke nicht schlecht. 🙂 Aber Scherz beiseite – der Umbau einer gewachsenen Software, die derzeit nur auf einen Benutzer ausgerichtet ist, auf eine Multiuser-Umgebung ist nicht unmöglich. Die Komponenten sind vorhanden, das Know-How ist vorhanden, die wirtschaftliche Kraft ist vorhanden, … – stellt sich nur die Frage, ob der Mut seitens des Herstellers vorhanden ist. An den Finanzen sollte es nicht hapern. Jedoch wie groß ist der Zielmarkt?

Genug gelabbert. Dafür dass mir eigentlich „nur“ ein paar kleinere Worte quer lagen…
Just my two cents. Gunther – go ahead. Ein stiller Mitleser.

Bernd

Idee für Fotoprojekt 2015 – Elektroinstallationen

Welches Thema/Projekt nimmt man sich für das nächstes Jahr vor?
Wenn ich so meine letzten Urlaubsbilder durchgehe, so fällt auf, dass mir die Elektroinstallationen in den südlichen Ländern immer wieder ins Auge springen. Diese „kreative“ Verkabelungstechnik, perfekter Wasserschutz, … – einfach nicht verwunderlich, warum es da auch mal zu einem Ausfall der Stromversorgung kommt. 😛

Ich glaube das Thema „Elektroinstallationen“ könnte ein Fotoprojekt für das Jahr 2015 werden…

Elektroverkabelung Strandbeleuchtung - wird zeitweise vom Meer umspült
Elektroverkabelung Strandbeleuchtung – wird zeitweise vom Meer umspült
Stromzähler - von der Straße aus ablesbar
Stromzähler – von der Straße aus ablesbar
Hausbeleuchtung und Klimagerät
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Telefon- und Elektromast
Telefon- und Elektromast
Straßenlampe - Retrostyle
Straßenlampe – Retrostyle